Neufundländer Arbeitsgruppen in Niedersachsen e.V.

Wasserarbeit oder Wasserrettung

Oft werden wir gefragt: Wo besteht der Unterschied zwischen Wasserarbeit und Wasserrettung?

Viele Hunde lieben das Wasser. Die WASSERARBEIT ist eine Form des Hundesports und bietet einem Hundeführer die Möglichkeit, sich mit seinem Hund gemeinsam zu beschäftigen - und zwar unter Ausnutzung dieser Vorliebe zum Wasser. Diese soll mit viel Spass und Freude aktiviert/gefördert werden. Voraussetzungen: Der Hund sollte über einen guten Grundgehorsam verfügen, der Hundeführer seinen Hund spielerisch motivieren und ausbilden können. (Dass der Hundeführer schwimmen kann, muss wohl nicht extra erwähnt werden.)

Was erlernt man bei der Wasserarbeit?

Hier können erfahrene Trainer mit Rat und Tat zur Seite stehen. (Hinweis: Ein Mensch und sein Hund sollten bei der Wasserarbeit nie ohne Aufsicht ins Wasser gehen.)

Probleme, die auftreten können:

Auch hier können erfahrene Trainer Tipps geben, diese Angst des Hundes zu überwinden.

Bei der WASSERRETTUNG handelt es sich dagegen um eine Ausbildung, bei der der Hund lernt, seinen Hundeführer bei der Rettung einer in Gefahr befindlichen Person zu unterstützen. (Hinweis: Nur ein Mensch kann einen anderen retten, der Hund unterstützt ihn dabei!) Die Ausbildung eines Rettungshundes macht es möglich aus verschiedenen Situationen heraus Menschen aus dem Wasser zu bergen; die Aufgaben des Hundes sind z. B.:

Voraussetzungen: Der Hund muss nicht nur bestens ausgebildet sein, sondern darüber hinaus auch über eine sehr gute Kondition (schwimmen über eine größere Distanz) verfügen; der Hundeführer muss eine Ausbildung als Rettungsschwimmer haben.

Bereits seit mehreren Jahren gibt es in einigen Ländern auch Neufundländer, die in der Wasserrettung eingesetzt werden, wie z. B. die Neufundländer-Staffel in Italien, Amerika und Frankreich