Regenbogenbrücke
zur Erinnerung
"Wenn Sie Tiere beobachten und sich auf sie einlassen, dann entdecken Sie viel Bemerkenswertes und vieles, was Sie von ihnen lernen können. Zu den liebenswertesten Merkmalen vieler Tiere zählen ihr Wunsch zu dienen, und einen Zweck zu erfüllen. Sie helfen der Menschheit mit Hingabe und Treue. Sie geben Liebe und lassen sich lieben. Sie akzeptieren Sie, wie Sie eben sind. Sie unterhalten Sie mit ihrem Spiel und ihrer Liebe zum Leben und machen Sie glücklich!" (Penelope Smith, Gespräche mit Tieren, S.198)
Aber wenn sie eines Tages gehen, bleiben sie unvergessen oder wie es Michelangelo sagte: "Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich lebe in Euch und gehe durch Eure Träume." (aus Neufi - Regenbogenbrücke)
Lissy
24.10.2000 -
27.3.2009
Ich
glaube, es war
Mai, als Lissy im Jahr 2006 zu uns kam. Genau weiß ich das nicht mehr.
Sie
hatte es zuerst nicht leicht bei uns.
Die
drei Hündinnen,
die unser bisheriges Rudel bildeten, nahmen sie nicht mit Freuden auf
und machten
ihr das Leben schwer. Dann starb die Rudelchefin und eine neue junge
Hündin
kam zu uns. Wer würde wohl jetzt Rudelchefin werden?
Eines
Tages
bemerkten wir, dass Lissy das Rudel anführte. Sie hatte eine gewisse
wunderbare
Ausstrahlung, mit der sie jeden verzaubern konnte, uns Menschen sowieso
und
anscheinend auch die anderen Hunde. Und sie war weise.
Wir
wussten von
Anfang an, dass ihr Herz nicht gesund war. Zuerst merkte man davon
nichts. Doch
schon bald musste sie die ersten Herztabletten nehmen, es ging ihr den
Umständen nach gut. Sie machte mit uns lange Spaziergänge und Reisen,
war
fröhlich und bezauberte uns mit ihrem lieben Wesen.
Eines
Tages im
letzten Winter begann sie zu husten. Der Herzspezialist, den wir, so
schnell es
ging, aufsuchten, erklärte uns, dass Lissy sehr krank sei und nicht
mehr lange
zu leben hätte.
Von
diesem Moment
an lebten wir jeden Tag mit ihr ganz bewusst. Als der Morgen kam, an
dem sie
für immer von uns ging, erlosch die Sonne.
Danke,
liebe
Lissy, dass Du den beschwerlichen Weg auf Dich genommen hast.
Danke
für jeden
Tag, den wir mit Dir leben durften. Danke für Deine Wärme und Deine
Liebe.
Doch
die Zeit mit
Dir war viel zu kurz.
Nie
werden wir
Dich vergessen und Du wirst für immer Deinen Platz in unseren
Herzen haben.
Deine
Simone,
Uwe und
Lars Schiefelbein
Grazia,
Amanda und
Towakee
Lotta
Liebe Freunde,
ich habe heute die Regenbogenbrücke erreicht.
Meine Familie, Yuma und Manú haben mich begleitet und mir geholfen sie zu überschreiten.
-Ich konnte nicht mehr-
Danke für die vielen schönen Jahre und behaltet mich in Erinnerung.
Eure Lotta
(Cindy v. Frank's Haus)
23.07.1994 -29.12.2008
R
Ramses
s
27.04.2006 bis 12.01.2008
zum Originalbild
Lieber
Ramses,
du hast deinen 2. Geburtag nicht mehr erlebt.
Trotz deiner schweren Krankheit warst du ein Sonnenschein und hast alle
mit deiner lieben Art verzaubert.
Wir vermissen dich sehr
Heinz
und Dela mit Simba
Hummel und Molly
Genau so, wie Penelope Smith das Zusammenleben mit Tieren beschreibt, haben wir die für unser Empfinden viel zu kurze Zeit mit unseren Hunden erlebt. Wir sind dankbar für jeden Tag mit ihnen. Wir werden sie nie vergessen und ihnen immer in Liebe verbunden bleiben.
Hummel
Am 20.April 1994 wurde Hummel geboren. Wir trafen sie zum ersten Mal, als sie sechs Wochen alt war. Neufundländer, Hündin, dunkelbraun mit weißem Fleck auf der Brust, wunderschöne Augen. Hummel führte ein Rudel von 10 Welpen an und beschloss an diesem Tag ihr Rudel zu verändern.
Als wir sie endlich abholen durften, war Hummel acht Wochen alt und ohne zu übertreiben können wir sagen: Das Leben mit ihr war nie langweilig.
Sie zwang Herrchen, der eher ein Spaziergänger als ein Läufer ist, beim Geländelauf über 2000m zu siegen. Sie rettete Frauchen aus der Nordsee, als diese entgegen aller Warnungen bei Ebbe schwimmen ging und zu ertrinken drohte. Sie zog den Bollerwagen unermüdlich durch die Lüneburger Heide. Manchmal saßen sogar drei Kinder darin. Und sie liebte uns und wir liebten sie. Eine schwere Herzkrankheit zwang sie in den letzten Jahren, ein klein wenig, aber wirklich nur ein ganz klein wenig, kürzer zu treten. Als sie merkte, dass sie uns bald verlassen würde, übergab sie langsam Schritt für Schritt die Aufgaben der Rudelführung an Molly. Am 12.Mai 2004 verließ sie uns für immer.
Molly
Neufundländer, Hündin, schwarz mit weißem Fleck auf der Brust und auch sie hatte wunderschöne Augen. Molly wurde am 24.10.1996 geboren. Mit 10 Wochen kam sie zu uns. Und schon nach drei gemeinsamen Tagen hätte Frauchen mit ihr den Teamtest bestehen können, den die beiden später auch dreimal bestanden haben. In den darauf folgenden Jahren nahmen Molly und Frauchen mit Erfolg an der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im CSC teil und zweimal erfolgreich am Admirals Cup in Duisburg. Doch all das kann Molly nicht beschreiben.
Molly strahlte vom ersten Augenblick unseres Kennenlernens an Wohlwollen aus, später wurde daraus Liebe. Sie zeigte Toleranz, Akzeptanz und Respekt im Umgang mit den Menschen, Hunden und anderen Lebewesen ihres eigenen Rudels und mit Fremden. Eine weitere Stärke war ihre Fröhlichkeit. Molly war ein lustiger Hund. Man konnte mit ihr zusammen viel lachen, was sicherlich auch daran lag, dass sie sich selbst nicht so wichtig nahm. Ihr Rudel führte sie auf ihre zurückhaltende Art mit unendlicher Weisheit.
Im letzten Jahr ihres Lebens ließ eine langwierige Magenschleimhautentzündung sie immer schwächer werden. Am 5.Februar 2007 schlief sie für immer ein.
Simone, Uwe und Lars Schiefelbein
Grazia, Towakee, Amanda und Lisa
