Grundsätze für eine vernünftige Zugarbeit

Voraussetzungen:
  • Die Ausbildung des Hundes kann mit 1,5 Jahren beginnen, mit Belastung allerdings erst ab dem 2. Lebensjahr.
  • Hunde, die Zugarbeit durchführen, sollten mindestens 50 cm hoch und 30 kg schwer sein.
Zu beachten bei der Zugarbeit:
  • Das Training muss langsam aufgebaut/gesteigert werden, da die Zugarbeit beim ungeübten Hund zu Verletzungen führen kann.
  • Der Hund muss regelmäßig trainiert werden, um die nötige Kondition und den Muskelaufbau gewährleisten zu können.
  • Der Hund sollte nicht am Halsband geführt werden. Er soll - nach entsprechender Ausbildung und Übung - nur auf Zuruf geführt werden. (Zur Sicherheit kann eine Leine am Geschirr bzw. am Wagen befestigt werden.). Der Hund soll in der Selbständigkeit gefördert werden.
  • Nach spätestens 2 Stunden Zugarbeit braucht der Hund mindestens eine halbe Stunde Pause.
  • Bei Temperaturen über 25 Grad wird ein Hund nicht mehr eingespannt.
  • Dem Hund muss immer Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden. Hund und Wagen gelten im Straßenverkehr als Gespann, sie können auch Radwege benutzen
Anforderungen an den Zugwagen:
  • Der Zugwagen sollte möglichst vierrädrig sein
  • darf selber das Gesamtgewicht von 35 kg nicht überschreiten
  • sollte mit Bremsen versehen sein
  • sollte über einen Scherbau (für zwei Hunde) oder eine Gabel (für einen Hund) verfügen; diese müssen nach dem Befestigungspunkt des Geschirres noch 20 cm vorragen, um Verletzungen zu vermeiden. Ferner muss hinter den Hinterläufen des Hundes noch so viel Platz bis zum Wagen sein, dass auch bei Bergabfahrten der Hund nie mit dem Wagen in Berührung kommt
  • sollte möglichst große Räder haben, im Verhältnis so, dass die Zuggabel gerade ohne Verkrümmungen auf Brustgurthöhe liegt
  • muss so genannte "Katzenaugen" und bei Nachtfahrten Beleuchtung vorn und hinten haben

 

 

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