Grundgehorsam

Die Erziehung zum Grundgehorsam erfährt der Hundewelpe vom Tage seiner Geburt an. Zuerst erledigt diese wichtige Erziehungsaufgabe die Hündin zusammen mit dem Züchter. Etwa von der achten/neunten Lebenswoche an würde in einem beständigen Rudel nun der Rüde zusammen mit dem Menschen diese Aufgabe übernehmen.

Da der Rüde aber nur in den seltensten Fällen beim Züchter lebt und es ja nicht das primäre Ziel eines Züchters ist, seine Welpen zu behalten, muss der Welpenkäufer die weitere Erziehung zum Grundgehorsam übernehmen.

Vom Tage der Ankunft im neuen Heim an lernt der später gut erzogene Welpe, was er darf und was er nicht darf. Er muss von jetzt an alles lernen, was zum Erhalt seiner neuen Gemeinschaft notwendig ist, damit er nicht als Störfaktor alles durcheinander bringt, sondern zu einem verlässlichen Familienmitglied wird. Wie der Rüde es tun würde, muss statt seiner der Mensch Tabuisieren, Disziplinieren. Er muss darüber hinaus zur Stubenreinheit erziehen, den Welpen mit den mannigfaltigen auf ihn einstürmenden Umweltreizen vertraut machen, sowie die konfliktfreie Begegnung mit anderen Hunden suchen und fördern.

Dazu bieten sich in den örtlichen Hundevereinen die Welpengruppen an. Dort lernen die Welpen, sich auf die vielen verschiedenen Hunderassen einzustellen und angemessen mit dem jeweiligen Gegenüber umzugehen.

Etwa vom fünften bis sechsten Lebensmonat an helfen auch wir, die Neufundländer-Arbeitsgruppen in Niedersachsen e.V. gern bei dieser wichtigen Erziehung zum Grundgehorsam und führen die Junghunde darüber hinaus langsam an die Wasserarbeit und die Zugarbeit heran, wenn es gewünscht wird. Natürlich sind auch jüngere Neufundländerwelpen herzlich willkommen und können schon kurze Schnuppereinheiten mit ihren älteren Rassegenossen und -genossinnen mitmachen.

 

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